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Wir haben die Scheibe.

VW 411/412 (Typ 4): Frontscheibe

Für den VW 411 bzw. ab Modelljahr ’72 VW 412 Typ 4 in den Varianten Schrägheck und Variant (nutzen alle die gleiche Frontscheibe) stehen fünf verschiedene Windschutzscheiben-Versionen als fehlerfreie Neuware in Erstausrüsterqualität zur Verfügung:

FahrzeugtypAusführungArtikelGlasfarbe/
Tönung
Scheiben-
keil
ARGIC-
Code
VW Typ 4411/412
Schrägheck/Variant
FrontscheibeKlar-8512ACL
VW Typ 4411/412
Schrägheck/Variant
FrontscheibeKlarBlaukeil8512ACLBL
VW Typ 4411/412
Schrägheck/Variant
FrontscheibeKlarGrünkeil8512ACLGN
VW Typ 4411/412
Schrägheck/Variant
FrontscheibeGrün-8512AGN
VW Typ 4411/412
Schrägheck/Variant
FrontscheibeGrünBlaukeil8512AGNBL
VW Typ 4411/412, SchrägheckHeckscheibe
(o. Heizung)
Klar8512BCLSU_WI
VW Typ 4411/412, SchrägheckHeckscheibe,
beheizbar
Klar8512BCLS_WI

Express-Anfrage-Formular

Wenn Sie in der Liste Ihre Wunsch-Windschutzscheibe gefunden haben, ist sie über den ARGIC-Code (letzte Spalte der Liste) für Classic-Autoglas eindeutig definiert. Mit Hilfe des ARGIC-Codes (auch Euro-Code genannt) erhalten Sie über das nachfolgende Express-Anfrage-Formular kurzfristig und unverbindlich eine Angebot inkl. Preis und Lieferzeit:

Bitte senden Sie mir unverbindlich ein Angebot über die folgende Frontscheibe:

ARGIC-Code (letzte Spalte Tabelle)
Firma (bei gewerbl. Anfragen)
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Telefon (für Rückfragen)

Volkswagen 411 von 1969 als 4-türige Schrägheck-Limousine - Bild: VW

Hintergrundwissen VW 411/412 Typ 3

VW 411/412 „Typ 4“: Der VW 411/412 wurde von August 1968 bis Juni 1974 gebaut. Er war der letzte VW mit im Heck eingebautem luftgekühlten Boxer-Motor, aber der  erste mit selbsttragender Karosserie.  Die Verkaufsbezeichnung lautete zuerst VW 411 (1968–1972), nach einem Facelift dann VW 412 (1972–1974). Nach dem Käfer (Typ 1), dem Transporter/Bus (Typ 2), dem VW 1500/1600 (Typ 3) wurde der VW 411/412 auch Typ 4 genannt.

Schrägheck und Variant: Erhältlich war der Typ 4 als zwei- und viertürige Limousine mit Schrägheck sowie ab 1969 auch als dreitüriger Kombi, der wie beim kleineren Typ 3 die Bezeichnung „Variant“ trug und einen Anteil von etwa 50 Prozent der Gesamtverkaufszahlen ausmachte. Zu hohe Entwicklungskosten verghinderten die Produktion eines fünftürigen Kombi.

VW 411 LE Typ 4 Schrägheck von 1971 - Bild: Wikipedia

Motorisierungsvarianten VW 411 und 412

  • 411 (1968/69): 4-Zylinder-Boxermotor, Vergaser, 1679 cm³, 68 PS, 145 km/h
  • 411/412 E (1969–72/1972–73): 4-Zylinder-Boxermotor, Einspritzer, 80 PS, 155 km/h
  • 412 (1973/74): 4-Zylinder-Boxermotor, Vergaser, 75 PS, Normalbenzin, 150 km/h
  • 412 S – Sport (1973/74): 4-Zylinder-Boxermotor, Vergaser, 85 PS, Superbenzin, 158 km/h

Modellhistorie

  • August 1968, Modelljahr 1969: Produktionsbeginn im Werk Wolfsburg, ovale Bilux-Einfach-Scheinwerfer.
  • Modelljahr 1969: Einführung Variant, bessere Motordämmung, Halogen-Doppelscheinwerfer, vorderes VW-Zeichen jetzt auf Frontblech (vorher Kofferaumdeckel), 80-PS-Einspritzer ersetzt 68-PS-Vergaser (noch mit Automatikgetriebe erhältlich), Motorblock aus Aluminium-Druckguss (vorher Magnesium).
  • Modelljahr 1971: Getriebeautomatik auch für Einspritzer lieferbar.
  • Modelljahr 1972: Neues Vierspeichen-Sicherheitslenkrad, verstärkte Türschlösser, Scheibenwischerschalter am Lenkstock (vorher Drehknopf); neue Extras: Bremskraftverstärker, Scheibenwischer-Intervallschaltung.
  • Modelljahr 1972: Facelift, Modellbezeichnung nun VW 412, Zahlreiche Detailverbesserungen bei Interieur und Technik.
  • Modelljahr 1974: Produktionsverlagerung nach Kassel, 1,7-l-Einspritzer wird durch 1,8-l-Zweivergaser-Modelle mit 75 (Normalbenzin) und 85 PS (Super+) ersetzt.
  • Juni 1974: Produktionseinstellung.

In den sechs Produktionsjahren wurden vom Typ 4 insgesamt 367.728 Fahrzeuge hergestellt. Aufgrund massiver Korrosionsprobleme ist der Typ 4 heute seltener, als manch alter Ferrari. 2010 belief sich der Fahrzeugbestand in Deutschland auf nur noch 388 Stück.

VW 412 LE Variant Typ 4 von 1971 - Bild: Wikipedia

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